Was ist eigentlich Gestalttherapie?
- Romina Raabe
- 7. Feb. 2024
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 11 Stunden
Gestalt- eine Form die sich von ihrem Hintergrund hervorhebt. Gestalt- etwas das aus mehreren Teilen besteht jedoch mehr als deren Summe ist. Gestalttherapie ist im Jetzt:
wie bist du gerade? was bemerkst du gerade in dir? was fühlst du?
Die Gründerinnen Fritz und Lore Perls haben die Gestalttherapie als Kategorie der humanistischen Verfahren aus der Psychoanalyse heraus entwickelt. Die Gestalttherapie trägt auch Elemente aus der systematischen Therapie, bedient sich an Achtsamkeitsübungen und dein*e Therapeut*In wird dich vielleicht fragen: wo und wie spürst du das in deinem Körper? Sie bezieht den Körper mit rein.
Gerne auch auf kreative Art in Form von einer körperlichen Darstellung einer Emotion, einem Tanz oder dem Malen von einem Traum oder Situation.
Die therapeutische Beziehung steht im Vordergrund. Und wieder die Frage: was ist gerade?
Die Gestalttherapie ist der Meinung, dass jedes Individuum funktionsfähige Regulationsmechanismen hat, doch dass es sein kann, dass Blockaden im Leben diese hemmen.
In der Therapie erforschen wir: was sind deine (Lebens-)Wünsche? Wie stehst du dir selbst im Weg? Was ist noch "offen", sodass du es nicht hinter dir lassen kannst?
Es gilt dich in all dem zu spüren und mitzubekommen. Zu lernen mit dir zu sein und deinen Gefühlen und somit, dich lebendig zu fühlen.



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